
Mit umfangreichen Formänderungen zum Basis-Modell erscheint die Reko 41er der DR neu bei Fleischmann.

Das Vorbild der BR 41 durchlebte in seiner Geschichte große Erfolge. 1956 hatte die DR mit einem enormen Engpass an Lokomotiven zu kämpfen: Wegen zunehmender Schwierigkeiten mit schadanfälligen Kesseln mussten in diesem Jahr über 300 Loks abgestellt werden. Es bestand dringender Handlungsbedarf. Ergebnis war die Entwicklung und Bestellung eines Neubaukessels. Später als ‚39E’ bezeichnet, konnte dieser für die Reko 41er verwendet werden und kam mit geringen Änderungen auch für die Baureihen 03, 03.10 und 39 zum Einsatz. Die Ingenieure der DR waren damit einen Schritt weiter, den Dampflokpark insgesamt zu gesunden.
Die nun umgebauten Maschinen wurden fortan als Rekolokomotiven bezeichnet.

Der neu entwickelte Kessel 39E ist ein Verbrennungskammerkessel und hat wegen des günstigeren Verhältnisses von Strahlungs- zur Rohrheizfläche eine wesentlich höhere Dampfleistung als beispielsweise der DB-Neubaukessel.
Die DR ordnete allen Lokomotiven der BR 41 später bei der Umstellung auf EDV-Nummern eine 1 an der Tausenderstelle zu, sodass zum Beispiel aus der 41 122 die 41 1122-5 wurde. Im Gegensatz zu anderen Baureihen erhielt die BR 41 bei dieser Umzeichnung keine Unterbaureihenbezeichnung, um rekonstruierte von nicht rekonstruierten Maschinen unterscheiden zu können.
Die Reko 41er der DR ist jetzt mit einigen Formänderungen zum Basis-Modell im Handel zu bekommen. Die Epoche-IV-Lok gibt es als Gleichstrommodell mit und ohne Sound und als Wechselstrommodell mit Sound.
413401 (DC) - UVP € 349,00
413471 (DCC) - UVP € 469,00
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