
Technik-Info: Flexgleis
Das Profi-Flexgleis 6106 ist ein flexibles Schotterbettgleis, mit dem auch weiteste Radien verlegt werden können. Auch wenn Ihnen das Verlegen des Profi-Flexgleises zunächst etwas kompliziert und schwierig erscheinen mag - mit nur wenig Übung werden Sie ein sauberes Ergebnis erzielen.
Vor dem Verlegen biegen Sie das Gleis zuerst einmal ein wenig hin und her, damit die Profile in den Klammern gut beweglich sind. Dann stecken Sie das eine Ende des Flexgleises an das Ende des zuletzt verlegten Gleises. Hierfür können Sie jedoch nicht die "Klick"-Schienenverbinder 6434 verwenden; es werden die Metall-Schienenverbinder 6436 oder, bei elektrischen Trennstellen, Isolier-Schienenverbinder 6433 benötigt. Um die Schienenverbinder auf das Schienenprofil aufstecken zu können, fahren Sie zunächst mit einem scharfen Bastelmesser zwischen die Schienenprofile und die erste Holzschwellenimitation des Gleises. Auf diese Weise werden die Klammern, welche die Profile halten, am Ende des Gleises abgeschnitten.
Jetzt lassen sich dieSchienenverbinder6436 oder, bei elektrischen Trennstellen, die Verbinder 6433 von Hand oder mit einer kleinen Flachzange aufschieben und beide Gleise zusammenstecken.
Verlegen Sie jetzt das flexible Gleis so, wie Sie es wünschen. Halten Sie es dabei so lange am Übergang zum letzten Gleis fest, bis Sie es an der ersten Bohrung in der Holzschwelle mit einem Gleisbefestigungsnagel 6409 an der Anlagenplatte genagelt haben. Zum Nageln bitte nur einen leichten Hammer (100 g) verwenden!
Befestigen Sie das Flexgleis nun zunächst einmal provisorisch, indem Sie alle Löcher der Schwellen fortlaufend weitere Nägel heften. Nachdem das Gleis liegt, markieren Sie mit einem Bleistift den Gleisverlauf, damit das Gleis später wieder genauso verlegt werden kann.
Sollten sich die Schienenprofile durch die Biegung des Gleises verschoben haben, so daß sich die Verbindung zum letzten fest verlegten Gleis gelöst hat, können Sie die Profile wieder zurückschieben, indem Sie mit dem kleinen Hammer vorsichtig so lange auf das aus dem Gleisbett herausschauende Profilende schlagen, bis das jeweilige Schienenprofil des Flexgleises wieder eng am Profil des letzten fest verlegten Gleises anliegt.
Erst jetzt markieren wir auf der Profiloberfläche die Stelle, an der das Gleis gekürzt werden soll. Hierfür eignet sich gut ein Wasserlöslicher spitzer Filzstift. Das Flexgleis wird nun wieder ausgebaut und auf die benötigte Länge zugeschnitten. Hierfür verwenden wir entweder eine Bastlersäge mit Metallsägeblatt oder eine Kleinbohrmaschine mit Trennscheibe.
Sofern erforderlich, sollten danach die Enden der Schienenprofile mit einer kleinen flachen Metallfeile noch nachgefeilt werden, bis sie glatt und absolut senkrecht sind. Abschließend präparieren wir wieder das Ende des Flexgleises, um Schienenverbinder (6433 oder 6438) aufstecken zu können.
Bitte machen Sie nach dem Verlegen des Flexgleises noch einen Test: Fahren Sie mit dem Finger über die Verbindungsstellen der Schienenprofile des Flexgleises und des vorhergehenden Gleises (sog. "Schienenstöße"), um zu prüfen, ob der Übergang auch glatt ist. Wenn nicht, wurde das Profil entweder nicht sauber abgetrennt (Profilende noch einmal etwas nachfeilen) oder es steckt nicht richtig im Schienenverbinder.



