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Highlights

 

Der "Jumbo" unter den Dampfloks!

30.04.2020
Nach dem Zusammenschluss der deutschen Länderbahnen zur Deutschen Reichsbahn Gesellschaft in den 1920er Jahren wurde ein Programm für Einheitslokomotiven erarbeitet. Darin war auch eine neue fünffach gekuppelte Güterzuglokomotive vorgesehen. Es wurden jeweils zehn Baumusterlokomotiven der Baureihen 43 und 44 beschafft und erprobt. Dabei setzte sich letztendlich die dreizylindrige 44er durch. Die Beschaffung weiterer Lokomotiven wurde erst einmal nicht fortgeführt, da die hohe Achslast nur für wenige Strecken geeignet war.

Erst ab 1937, nach gestiegenen Ansprüchen der Zugförderung, ging diese Lokomotive in Serie und wurde in großer Stückzahl, in verschiedenen Ausführungen, beschafft. Als Tender wurden hauptsächlich die Einheitsbauarten 2‘2‘ T 32 und 2‘2‘ T 34 verwendet. Kriegsbedingt wurden Vereinfachungen der Konstruktion durchgeführt. Das jeweils vordere Führerstandseitenfenster wurde verschlossen und auf die Windleitbleche verzichtet. Nach dem Krieg wurden diese Reduktionen wieder auf die Standardausführung angepasst. Einige Lokomotiven sind nach 1945 bei verschiedenen europäischen Bahnverwaltungen verblieben.
Die Lokomotiven konnten Züge mit einer Gesamtlast von 1200 t, auf Steilrampen mit 600 t, befördern. Die wegen ihrer Zugkraft als „Jumbo“ bezeichneten Dampfloks waren in fast ganz Deutschland sowie in vielen anderen europäischen Staaten mit großem Erfolg eingesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit lag vorwärts bei 80 km/h, rückwärts konnte mit 50 km/h gefahren werden. Einige dieser ohnehin schon sehr zugkräftigen Maschinen verzeichneten bei der Deutschen Bundesbahn noch eine weitere Leistungssteigerung auf 2100 PS (1546 kW), als sie ab 1955 auf Ölfeuerung umgebaut wurden. Auch bei der Deutschen Reichsbahn wurden Maschinen auf Öl- und Kohlestaubfeuerung umgebaut.

Die letzten Loks der DB schieden 1977 aus, bei der DR ging die Ära der am längsten beschafften Einheitslokomotive 1981 zu Ende. Es sind mehrere Maschinen als Museumsstücke erhalten geblieben.

Neukonstruktion 2019: Dampflok BR 044 mit Kohle und die BR 44 mit Öl

Die Neukonstruktion des Jahres nimmt Formen an. Die Dampflokomotiv-Baureihe 44 (Art. Nr. 714401/714471 und 714402/714472) hat schon die Vorserie am Werkzeugbau-Standort in Gloggnitz (Ö) erfolgreich durchlaufen.
Nach der aufwendigen Konstruktion – der wir bereits einen Besuch abgestattet haben – wurde über mehrere Monate akribisch am Werkzeugbau gearbeitet. Daher dürfen wir Ihnen die Vorserienbilder zur Baureihe 44 präsentieren. Das völlig neu entwickelte Modell zeigt die Detailverliebtheit und das technische Know-How von FLEISCHMANN als Spur N Hersteller. Optisch weiß die Maschine mit unzähligen, separat angesetzten Teilen und freistehenden Leitungen zu überzeugen. Aber auch das Fahrwerk mit seinen filigranen Speichenrädern lädt zum begeisterten Begutachten der Lok ein.

Je nach Variante überzeugen die vorbildgerechten Details wie die Windleitbleche in verschiedenen Positionen, die Rauchkammertüren oder die Pumpenanlagen. Wie es sich für eine Neukonstruktion gehört, bleibt auch technisch mit einer Next18-Schnittstelle, der LED-Beleuchtung und den vorbildgerechten Soundfunktionen in den digitalen Versionen, kein Wunsch offen.

Heiß begehrt!

Die Highlight-Lok von 2019 (Art. Nr.: 714401) ist begehrt wie eh und je. Verständlich, denn das Modell ist mit tiefer sitzende DB-Witte-Windleitbleche, DB-Reflex-Lampen, mittleren Treibachsen mit kleineren Spurkränzen, einem freien Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk sowie einem Kohlentender mit zusätzlichem Aufsatz für Kohlenvorrat, ein echter Hingucker. Aus diesem Grund wird es 2020 auch eine Wiederauflage des Modells (Art. Nr.: 714405, 714475) geben. Um sich die Wartezeit bis zur Auslieferung zu vertreiben, gibt es ein Video der schönen Dame!

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